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Nach der OP

Sie bekommen Augentropfen zur Pupillenerweiterung und werden dann in den OP-Bereich begleitet. Dort erhalten Sie einen Venenzugang, ein Beruhigungsmittel und ein anästhesierendes Gel für eine schmerz- und angstfreie Operation. Die eigentliche Operation dauert etwa eine halbe Stunde. Danach bleiben Sie noch kurze Zeit zur Beobachtung in der Praxis und können dann in Begleitung oder -falls ohne Begleitung- mit dem Taxi (der Taxifahrer holt Sie in der Praxis ab) nach Hause fahren.

Vereinbaren Sie bitte für den Tag nach der Operation einen Kontrolltermin bei Ihrem Augenarzt. Nach der Operation erhalten Sie einen durchsichtigen Augenverband, der möglichst bis zum nächsten Tag auf dem operierten Auge bleiben sollte. Wenn er aber nicht mehr klebt, können Sie ihn auch entfernen. Aufgrund der Augensalbe nach der OP und der weiten Pupille können Sie am OP-Tag noch nicht klar sehen!

Das operierte Auge muss etwa 5-6 Wochen mit entzündungshemmenden Augentropfen behandelt werden. Zusätzlich werden meist noch künstliche Tränentropfen empfohlen oder verordnet. Sofern nichts anderes in Ihrem Tropfplan angegeben wurde, müssen Sie in der ersten Woche nach der Operation 5 x 1 Tropfen pro Tag jeweils in das operierte Auge einträufeln (Abstand der verschiedenen Tropfen ca. 1 min). Danach wird Ihr Augenarzt die Therapie entsprechend dem Befund anpassen und ggf. die Tropfenzahl reduzieren. Nachts brauchen Sie nicht zu träufeln. Bei Fremdkörpergefühl und wechselndem Schleiersehen liegt meist ein zu trockenes Auge vor, so dass das zusätzliche Träufeln künstlicher Tränen mindestens 5x/Tag über den Zeitraum hinaus sehr hilfreich sein kann. Mit den von uns verschriebenen Augentropfen beginnen Sie bitte erst nach der Verbandabnahme am Tag nach der OP. Bei der Entlassung erhalten Sie einen Bericht für Ihren Augenarzt und für Ihren Hausarzt und ggf. einen Überweisungsschein für Ihren Augenarzt. Des Weiteren bekommen Sie einen Linsenpass mit den Daten der eingesetzten Linse für Ihre Unterlagen.

Verhalten nach der OP:  

In der ersten Woche dürfen Sie nicht am Auge reiben oder drücken!

Ab dem ersten Tag nach der OP dürfen Sie das Unterlid abtupfen. Sie dürfen auch lesen, fernsehen, sich bücken, Treppen steigen, spazieren gehen, leichte Gymnastik machen, mit Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug reisen, Haare waschen. Auch Tabak und Alkohol sind in Maßen erlaubt - Duschen und Baden nur so, dass kein Wasser ins Auge kommt. Ab der 2. Woche ist Schwimmen mit Schwimmbrille möglich.

Der Heilverlauf nach einer Staroperation dauert etwa 6 Wochen. Da die Brillenwerte nach der Operation veränderlich sind, wird erst nach 1 bis 2 Monaten ein neues Brillenglas verschrieben. Bis dahin können Sie Ihre alten Brillen benutzen, auch keine Brille tragen, ein billiges Interimsglas anpassen lassen oder zum Lesen eine Fertigbrille kaufen. Bei Blendempfindlichkeit setzen Sie am besten eine einfache Sonnenbrille auf.

Folgende Beschwerden sind normal nach einer Augenoperation:  

Rötung von Auge und Lidern, Schwellung oder Hängen der Lider, Fremdkörpergefühl, Trockenheit, Flackern, temporales halbmondförmiges Balkensehen (Dysphotopsie), Sehen von schwarzen Punkten, Blendungsgefühl, Farbigsehen z.B. rot-, blau- oder gelbstichig, vermehrte Tränen- und Schleimsekretion

In einem Notfall, z.B. wenn starke Schmerzen auftreten oder das Sehen deutlich schlechter wird oder andere ungewöhnliche Symptome auftreten, rufen Sie bitte sofort Ihren Augenarzt an. Sollten Sie Ihn nicht erreichen, z.B. am Wochenende oder nachts, rufen Sie bitte uns an! Wir sind jederzeit über das Praxistelefon oder Handy zu erreichen. Sollten Sie dennoch niemanden erreichen (z.B. Funkloch), so wenden Sie sich bitte an eine diensthabende Augenklinik.

 

Praxis 030 801 80 10                            Funk 0172  39 39 6 39                       

 

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